November 18, 2011
Stift Altenburg - Mein Arbeitsplatz heute
Der Job im Stift Altenburg ist wirklich herausfordernd, nicht nur fotografisch: war es vor einigen Wochen – quasi zur Einstimmung – ein Seitenbalkon in der Kirche, der nur über zwei Leitern durch ein enges Loch in der Decke erreichbar war, so ging es heute auf das Gerüst in der Kirche: acht Etagen hoch, bis in die Kuppel der Stiftskirche! Das ist wirklich hoch! Und die Arbeit dort oben mit Stativ, dicker Fototasche und Licht ist gewöhnungsbedürftig. (Gewöhnt hab ich mich aber nicht daran.)
Der Lohn für drei Stunden Angst: eine sensationelle Sicht auf die Fresken Paul Trogers. Aber nicht nur auf die Fresken selbst, sondern auch auf die Arbeitsweise des Künstlers aus dem 18. Jahrhundert. Details der Freskenherstellung, die vom Boden aus nicht oder kaum sichtbar sind, konnten wir aus der Nähe betrachten und fotografieren. Der Troger-Spezialist des Stifts, der Kunsthistoriker Andreas Gamerith, hat mich begleitet und auf die wesentlichen, spannenden, teilweise skurilen Details hingewiesen. Für mich hieß das: drei Stunden angewandte Kunstgeschichte vom Feinsten.
Jetzt bin ich neugierig, was im Stift Altenburg noch alles auf mich wartet.











